Organisationen & Netzwerke

Illustration: Jasmina El Bouamraoui & Karabo Poppy Moletsane, CC0 1.0

Die Herausforderungen für Menschen, die nach Deutschland migriert sind, ob als Asylsuchende, Arbeitsmigrant*innen oder aus anderen Gründen, bleiben bestehen. Auch wenn es in Deutschland gesetzliche Grundlagen gibt, damit alle Menschen in Würde in der Gesellschaft leben können, sieht die Realität im Alltag oft anders aus. Bürokratie, Sprachbarrieren, Diskriminierung – um nur einige Schwierigkeiten zu nennen.

Migration gibt es seit langem in Deutschland, auch schon vor der staatlich initiierten Anwerbung von sogenannten Gastarbeiter*innen in den 1950er Jahren. Diese Menschen sollten hier arbeiten und das Nachkriegsdeutschland mit aufbauen, aber es war nicht vorgesehen, dass sie hier bleiben, sich ein Leben außerhalb der Arbeit aufbauen, Familien gründen und auch altern.

Zum Glück war gesellschaftspolitisches Engagement schon immer ein wichtiger Teil der migrantischen Bevölkerung in Deutschland, ob bei Streiks und anderen Arbeitskämpfen, für Bleiberecht, gegen Rassismus. Viele Menschen haben nicht auf die staatliche Unterstützung gewartet, sondern sich selbst geholfen, indem sie eigene Vereine gründeten, gemeinschaftlich Beratungs- und Begleitungsstrukturen aufbauten – auch für die alternden Migrant*innen. Sie bilden ein wichtiges Netzwerk und spannen ein enges Netz, mit dem versucht wird, dass niemand durch das soziale Netz fällt.

Einige dieser Organisationen möchte euch AMi vorstellen. Beispielhaft für die wichtige Arbeit, die migrantische Selbstorganisationen jeden Tag für ihre Gemeinschaften leisten.

HeRo e.V. – Kultursensible Altenhilfe

DeJaK-Tomonokai e.V.

GePGeMi e.V.

IBBC e.V.

Orançengold